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Als Begleiterscheinung eines zirka einstündigen Stromausfalls ergab sich hier und heute eine spontane kleine Aktion zur Leseförderung. Da drinnen die Fernseher und Computerbildschirme eine ganze Weile blind und stumm blieben und sich das Wetter sommerlich und mild gab, kam die Nachbarschaft im Freien ins Gespräch. Keiner fand es auch nur annähernd positiv, dass der Strom mal wegblieb. Mein Vorschlag, bei der Gelegenheit mal wieder ein Buch zu lesen, wurde allerdings freudig aufgenommen. Eine Nachbarin lieh sich “Tintenherz” (praktisch im Einkaufsbeutel an einer Schnur den Balkon hochgezogen), die andere ”Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“. Die Dame eine Etage höher hatte sich ohnehin schon gut bei mir eingedeckt mit “Die Löwin von Aquitanien” von Tanja Kinkel, “Nahrung ist die beste Medizin” und “Wundermedizin Nahrung” (beides von Jean Carper) und noch ein weiteres. Äh, welches eigentlich? Als die Ausleihe beendet war, gab’s wieder Strom. Und für mich kein Lesen mehr, sondern Weiterarbeiten. |
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